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洋盟友

Deko
Das sprechende Buch

Unterhaltung mit 8GeBeN.DE

Deko

Tragische Liebe

Ein Huhn hat seinen Hahn verlassen,
denn er ging täglich mehrmals fremd.
Sie gab, das kann sie nicht mehr fassen,
dem Hahn ihr letztes Unterhemd.
Verteufelt wird der Schürzenjäger.
Der schräge Vogel kann mich mal.
Man wusste, er ist Ordensträger,
Doch was er tat, war ein Skandal.
"Für mich zählt neben Liebe, Treue.
Ich lege sehr viel Wert darauf.
Die Perlen sind doch nichts für Säue.
Zu Gockeln ist sein Lebenslauf.
Er wird mich sicher nicht vermissen.
Und er vergisst, dass es mich gibt.
Ihm fehlt Gehirn, und ein Gewissen.
Sein ganzer Stolz: Er ist beliebt."
Ihr Herz war mehr als angefressen.
Das Legehuhn schob tierisch Frust.
Doch später hat sie sich vergessen:
Und nahm sich diesen Hahn zur Brust.

© Roman Herberth

Lippen

- 1 -

Schaf-Schur

Die Schafe treibt man in den Stall.
Man will an ihre weiche Wolle.
Das führt natürlich zum Krawall.
Ein schwarzes Schaf fällt aus der Rolle.
Es öffnet sich das Scheunentor.
Es blitzen scharfe 'Heckenscheren'.
Doch einer beugt den Fragen vor:
'Sie werden sich bestimmt bewähren.'
Die Scheren stehen unter Volt.
Zum Schutz dient jeder Schuko-Stecker.
Dem Strom hat man Tribut gezollt.
Den Schafen fällt man auf den Wecker.
Die Angst bewirkt, der Hintern kackt.
Und Schafe haben keine Hose.
Ein Drittel ist geschert und nackt.
Wer hat den Mut?
Und zieht den Stecker aus der Dose.

© Roman Herberth  

 
Lippen

- 2 -

Ein Interview

Ein Ochse wurde interviewt.
Er stellte sich den dummen Fragen.
Man sah ihm an, er fühlt sich gut,
Und hat erstaunlich viel zu sagen.

Die Schule hat er nicht besucht.
Von klein auf hat er mitgeackert.
Die Eltern waren nicht betucht,
und haben sich schwer abgerackert.

Im Sommer biss er in das Gras.
Ein Stroh- und Heugemisch im Winter.
Und wenn er einmal Hafer fraß,
das war wie Weihnachten für Kinder.

Ich lechze nicht nach Geld und Gold.
Mein Traum, das waren ein paar Söhne.
Mein Schicksal hat es nicht gewollt.
Doch ich blieb offen für das Schöne.

Lippen

- 3 -

Behutsam gehe ich ans Werk.
Ich checke alle Schwierigkeiten.
Denn jeder Ochse vor dem Berg
wird eines Tages furchtbar leiden.

Der Fortschritt kommt gerade recht.
Die Landwirtschaft, ein Zukunftsfaktor.
Doch meine Knochen sind geschwächt.
Zur Hilfe eilt mir jetzt der Traktor.

© Roman Herberth

- 4 -

Volksaufstand

Im Hühnerhof herrscht die Idylle.
Das sieht man auf den ersten Blick.
Man legt ein Ei in aller Stille.
Verpönt sind Stimmen der Kritik.

Per Grundgesetz sind Legehennen
die Herrscherschicht im Hühnerreich.
Ich schaue hin und kann erkennen:
Der Gockel führt sich auf als Scheich.

Er erntet grenzenlos Vertrauen.
Und er verscheucht den Störenfried.
Nur er allein beglückt die Frauen.
Erotik ist sein Hauptgebiet.

Lippen

- 5 -

Die Meinung kippte und sie schmollte,
erst leise und im Untergrund.
Im Anschluss folgte die Revolte.
Es ging hoch her. Und es ging rund.

Der Gockel musste Federn lassen.
Der große Volksaufstand beschloss:
Ein Hahn je Huhn, das müsste passen.
Die Henne aber ist der Boss.

© Roman Herberth

- 6 -

Auf einer Scholle

Auf 'ner Scholle am Polar
hat ein Walross Platz genommen.
Schollen sind inzwischen rar.
Jeder weiß, sie sind willkommen.

Ganze Sippen starben aus.
Jämmerlich sind sie ertrunken.
Kind und Kegel, Mann und Maus
sind im warmen Meer versunken.

Hoffen, Bangen, bis zum Schluss.
Ausgelöscht, fast eine Gattung.
Und es kam, was kommen muss,
meistens eine Seebestattung.

Lippen

- 7 -

Weder Dank, und auch kein Trost
für die Hinterbliebenen.
Wer es hörte, war erbost.
Hilfe den Vertriebenen.

Hoch im Norden am Polar
lässt sich keine Zukunft planen.
Jedes Fell und jedes Haar
hisst auf Schollen Trauerfahnen.


© Roman Herberth

- 8 -

Die Kaulquappe

“Ihr geht mir tierisch auf den Seiher“,
unkt eine Kröte auf dem Teich.
Dann springt sie wütend aus dem Weiher.
Es kaulquappt wild im Schilfbereich.
Die Neugier paddelt unverdrossen
durch lang geschlingtes Algengrün.
Es mangelt zweifelsfrei an Flossen.
Doch sie verfolgen ihren Spleen.
Es lauern überall Gefahren.
Ein Vogel stelzt am Uferrand.
Er ist sich sicher, und im Klaren,
bald liegt das Futter auf der 'Hand'.
Die Quappe kault auf Wasserstraßen.
Es drückt sie nichts, nicht mal ein 'Schuh'.
Sie will mit einer zweiten spaßen,
da schnappt ein Vogel blitzschnell zu.

© Roman Herberth  

 
Lippen

- 9 -

Eine Schweine-Familie

Die Muttersau teilt mit dem Eber
das Strohbett und den Futtertrog.
Verlass ist auf den 'Brötchengeber'.
Doch nie erfolgt ein Dialog.

Die Ferkel grunzen, nicht zu fassen,
im ausgedienten Pferdestall.
Dort können sie die Sau rauslassen.
Ihr Quieken dringt nach überall.

Sie drücken mächtig auf die Tube.
Die Eltern sind wie aufgehetzt.
'Wo bleibt denn ihre Kinderstube?'
Die wurde in den 'Sand' gesetzt.

Die Muttersau will darauf pochen:
'Beim nächsten Wurf wird alles besser!'
Sie hat jedoch zu viel versprochen.
Der Bauer liefert sie ans Messer.

© Roman Herberth

Lippen

- 10 -

Im Vogelnest

Im Vogelnest piepst keine Feder.
Sie sind beflügelt abgedampft.
Man flog sehr viele Kilometer.
Kein Flügel hatte sich verkrampft.

Der Vogelschwarm lag in den Seilen.
Denn was zu viel ist, ist zu viel.
Gezwitscher wollte man nicht teilen.
Erschöpft fand man zum Reiseziel.

Kein Vogel überzog die Betten.
Man schlief sogar im Stehen ein.
Sie wollten ihren Kopf verwetten:
In Zukunft wird das anders sein.

Wer Vögel kennt, schenkt ihnen Glauben.
In Afrika spielt die Musik.
Die Spatzen und die Friedenstauben
ernährt die Bundesrepublik.

© Roman Herberth

Lippen

- 11 -

Faul im Stroh

Ein Ferkel lümmelt faul im Stroh,
und lässt die Seele baumeln.
Bald wird es, ohne Risiko,
in Phantasien taumeln.

Den Saustall lässt es hinter sich.
Und niemand kann es zügeln.
Die Traumwelt lässt ihn nicht im Stich.
Sie wird den Geist beflügeln.

Das Ferkel tankstellt kein Benzin
für die Gedankenreise.
Es führt zum Ziel, nicht zum Ruin,
und mager sind die Preise.

Lippen

- 12 -

Kein Ampelrot wird Gegenwart
und auch kein Zebrastreifen.
Kein Stau stoppt seine freie Fahrt.
Es quietscht kein Autoreifen.

Die Muttersau, sein Polizist,
winkt kräftig mit der Kelle,
so dass es seinen Traum vergisst.
Der Alltag ist zur Stelle.

© Roman Herberth

- 13 -

Viel gesehen

Mein Vogel hat schon viel gesehen.
Er kennt die Berge und das Meer.
Er ist geübt, im Däumchen drehen.
Kein Mensch macht ihm das Leben schwer.

Er merkt, wenn ich nicht richtig ticke.
Dann gibt er Zunder, was mich stört.
Er eilt auf die Kommandobrücke,
obwohl er nicht dorthin gehört.

Er hält zu mir. Die keusche Treue
begleitet mich durch Tag und Jahr.
Das macht mir Mut. Und alles Neue
wird nicht zur drohenden Gefahr.

Lippen

- 14 -

Der Tag wird kurz. Die Vögel reisen.
Mein Vogel fühlt sich wohl bei mir.
Er will nicht fern im Süden kreisen.
Und er behauptet sein Revier.

Gemeinsam heilen wir die Schrammen.
Ich trinke, er ist abstinent.
Das Leben meistern wir zusammen.
Und taumeln in ein Happy End. © Roman Herberth

- 15 -

Falsch oder Richtig

Die Mücke sucht nach neuen Wegen.
Sie will nicht länger Blut absaugen.
Sie möchte keine Nerven sägen.
Denn das ist falsch, in ihren Augen.

Vom Blutrausch will sie Abstand nehmen.
Denn dieses Handeln führt auf Dauer
zu einer Sucht und zu Problemen.
Und Angezapfte werden sauer.

"Mein Platz ist nicht die Wandtapete.
Ich träume von den fernen Zonen.
Vermeidet bitte das Gerede.
Ein dummer Spruch wird sich nicht lohnen."

Lippen

- 16 -

Statt Ferne winkt die Hängematte
mit liebevollen Kuschel-heiten.
Es schnarcht bereits ihr Göttergatte.
So kommt es nicht zu Zärtlichkeiten.

Im Grunde liebt sie ihren Alten.
"Er ist das Salz in meiner Suppe.
Ich hoffe, er wird zu mir halten.
Er nennt mich: Seine Lieblingspuppe."

© Roman Herberth  

 

- 17 -

Abflug

Ein bunter Specht ist ausgezogen.
Zurück lässt er sein Luxusnest.
Sein hohes Ziel: Der Regenbogen.
An seinen Plänen hält er fest.

Der Tand ist ihm gehörig schnuppe.
Die Goldpokale sind verstaubt.
Da wundert sich die Vogelgruppe,
denn sie ist dümmer als erlaubt.

Bei Spechten zählt allein die Kohle.
Und was nichts kostet, ist nichts wert.
Und wenn ich euch den Arsch versohle,
das wäre sicher nicht verkehrt.

Nun bin ich fort, schöpft aus dem Vollen.
Macht mit dem Plunder, was ihr wollt.
Doch Vorsicht bei den Zollkontrollen.
Versilbert stets das Katzengold.

© Roman Herberth

Lippen

- 18 -

Im Herbst

Die Nebelkrähe passt ins Bild.
Ihr Sitzplatz ist entblättert.
Doch Böses führt sie nicht im Schild.
Es nieselt und es wettert.

Sie schaut auf ihre Armbanduhr.
Das war vorher zu ahnen.
Von Krähenfreunden keine Spur.
So sind die Zechkumpanen.

Wie immer kommen sie zu spät.
Sie sind längst überfällig.
Ich nehme alle ins Gebet,
und nicht nur unterschwellig.

Lippen

- 19 -

Die ersten flügeln auf sie zu.
"Ihr treulosen Tomaten!
Wo bleibt der Rest von unsrer Crew?
In Unschuld wird man baden."

Sie nimmt kein Blatt vor ihren 'Mund'.
Und krächzt zur Krähen-Rasse.
"Wer sich verspätet ohne Grund,
zahlt in die Kegelkasse."

© Roman Herberth

- 20 -

Schweinerei

Ich will mit dir das Strohbett teilen.
An deinem feuchten Rüssel hängen.
Mit dir am Futtertrog verweilen.
Und jeden Zweifel schnell verdrängen.

Ich will dir tausend Ferkel schenken.
Und alles, was uns trennt, vermeiden.
Ich bin bereit, lieb einzulenken,
wenn sich die Geister einmal scheiden.

Ich will dich rundum glücklich machen.
Und ich versuche nicht zu zicken.
An deiner Seite will ich wachen.
Und täglich neue Träume pflücken.

Ich will dir grenzenlos vertrauen.
Du weißt, dass wir zusammen passen.
Doch treibst du es mit andren Frauen,
will ich die Finger von dir lassen.

© Roman Herberth

Lippen

- 21 -

Erste Liebe

Ein zarter Frischling ist verknallt.
Er flötet statt zu quieken.
Sein Herz klopft laut im Tannenwald,
er lässt Gedanken fliegen.

Er hält den Rüssel, schweigt sich aus.
Denn keiner soll es wissen.
Gefragt sind weder Gaumenschmaus
noch süße Leckerbissen.

Sein Herz vertraut sich keinem an.
(Was sind die Hintergründe?)
Sein junger Körper reift zum Mann.
Er meint, das wäre Sünde.

Lippen

- 22 -

Er denkt so viel. Es ist verzwickt,
für ihn nicht zu durchschauen.
Nach einer Frau ist er verrückt.
Nur ihr will er vertrauen.

Und trifft man sich, dann seufzt er schwer.
Sie tauschen tiefe Blicke.
Der Frischling: jung und pubertär.
(Und sie 'ne alte Zicke.)

© Roman Herberth

- 23 -

Schwarz malen

"Die Freude währt bestimmt nicht lang."
So unkt schwarz malend die Gazelle.
"Das Leben führt zum Untergang.
Ob mit, ob ohne Wasserstelle.

Gazellen sind dem Tod geweiht.
Und einmal reißt der Lebensfaden.
Ein Raubtier kommt heran 'geschneit',
ein schwaches Tier dient ihm als Braten.

Du freust dich, wenn die Flucht gelingt.
Dein Spiegel spricht: Du altes Eisen!
Du cremst die Falten, bist geschminkt.
Die Geier kannst du nicht bescheißen.

Lippen

- 24 -

Ihr wisst genau, es ist mein Ziel:
Nicht Kummer-Dinge schön zu reden.
Das Leben ist kein Kinderspiel.
Es ist ein alter Fisch mit Gräten."

Und endlos tönt die Litanei.
Und die Gazelle warnt und predigt.
Ein junger Löwe streunt vorbei.
Er fackelt kurz, sie ist erledigt.

© Roman Herberth

- 25 -

Ein verrücktes Huhn

"Ich bin nur ein verrücktes Huhn!"
so gackert eine alte Henne.
"Ich liebe es, mich auszuruh'n.
Und bin begeistert, wenn ich penne.

Denn dabei spart man Energie.
Obwohl, die müden Knochen rosten.
Ein Traum erweist mir Sympathie.
So komme ich auf meine 'Kosten'.

Der Schiller-Hahn ist nicht mein Fall.
Er spielt den Chef mit seinem Krähen.
Kein Huhn schläft aus im Hühnerstall.
Dem Weckruf kann man schwer entgehen.

Lippen

- 26 -

Er rennt zu mir, und macht mich an.
Und sein Gesülze sprach von Liebe.
Ich hörte zu, und sagte dann,
dass ich am liebsten Single bliebe.

Natürlich war er irritiert.
Fast jedes Huhn stillt sein Verlangen.
Ich habe ihn schnell abserviert.
Und tief gekränkt ist er gegangen."

© Roman Herberth

- 27 -

Kneipen

Ein Kater streunt im Kneipenviertel.
Die Pfoten sind vom Bummeln platt.
Und eng geschnallt sind Leder-Gürtel.
Das Leben findet trotzdem statt.

Das Kneipenflair zieht auf die Straße.
Dort kann man rauchen, ungestört.
Kein Staat tanzt frech auf unsrer Nase.
Kein Mitmensch, der sich laut empört.

Tagtäglich zuckelt eine Streife
mit 'Anteilnahme' durchs Revier.
Das artet aus zur Endlosschleife.
Man sieht sie gern, jedoch nicht hier.

Lippen

- 28 -

Am Freitag ist stets 'Polen offen'.
Es steigt der Alkoholkonsum.
Das Kneipenviertel ist besoffen.
Wer Alk verkauft, erlebt den Boom.

Der Kater runzelt seine Brauen.
Die Sauferei ist nicht sein Ding.
Am liebsten schmust er mit den Frauen,
und füttert seinen Schmetterling.

© Roman Herberth

- 29 -

Auf dem Hühnerhof

Wenn Hühner miteinander lästern,
dann ist die Wahrheit nicht gefragt.
Ins Zwielicht stellen sie die 'Schwestern'.
Und Übles wird frech nachgesagt.

Das Gute wäre zu verschweigen.
Das Interesse ist begrenzt.
Man möchte mit dem Finger zeigen,
auf alles was verwerflich glänzt.

Bewusst pfeift man auf fremde Ehre.
Sie wird besudelt und befleckt.
Und wortreich macht der Tratsch Karriere.
Die Wirklichkeit wird abgespeckt.

Wer klug ist, zeigt sich auf den Straßen,
und dann wird schamlos mitgemischt.
Mit Hühnern sollte man nicht spaßen,
ein faules Ei wird aufgetischt.

© Roman Herberth

Lippen

- 30 -

Ein Treffen auf der Weide

Ein Bulle trifft auf eine Kuh.
Sie muht, und widmet sich der Nahrung.
Das ist kein Date, kein Rendezvous.
'Halt dich zurück,' mahnt die Erfahrung.

Der Bulle bläht sich auf, und prahlt
mit seinen Herz- und Kuhgeschichten.
Die Stories hat er ausgemalt,
die Kuh kann gern darauf verzichten.

Er lässt nicht locker, süßt sie an,
und schwärmt von ihren Kulleraugen.
Sie hört schnell weg, und stürzt sich dann
zu Kälbern, die im Gras rabauken.

Lippen

- 31 -

Der Bulle stiefelt unberührt
zum Kälber-Standort auf der Weide.
Und küsst die Kuh ganz ungeniert
auf ihre Schokoladenseite.

Die Kuh weist ihn erbost zu recht.
Sie rollt die Augen bei der 'Mahnung'.
Da staunt der Bulle gar nicht schlecht.
(Nun denkt er an: Geburtenplanung.)

© Roman Herberth

- 32 -

Verfehlung

Ein Vogel hat sein Nest verfehlt.
Nun hängt er in den Hecken.
Obwohl er sich verzweifelt quält,
kein Land ist zu entdecken.

Den Flügel hat er sich verstaucht.
Jedoch sein Schmerz will schweigen.
Er fühlt sich unwohl und geschlaucht.
Und schämt sich, Angst zu zeigen.

Doch das ist Humbug, wie mir scheint.
Gerät man unter Räder,
dann ist es sinnvoll, dass man weint,
es retten Sanitäter.

Im Notfall hilft die Feuerwehr.
Sie hat ein Herz für Tiere.
Und fragt nicht lange, kreuz und quer,
nach Passport und Papiere.

© Roman Herberth

Lippen

- 33 -

Vor der Stalltür

Die Kuh muss vor der Stalltür kehren.
Doch plötzlich steht sie auf dem Schlauch.
Sie kann sich nämlich nicht erklären,
wie kam das Flattern in den Bauch.

Es kribbelte, begann zu tanzen.
Ein Bulle stierte sie frech an.
Es war sein Ziel, sich fortzupflanzen.
Er zog sie völlig in den Bann.

Nun rückte er ihr auf die Pelle.
Sein Schmetterling hat nachgedacht.
Er wich nicht mehr von ihrer Stelle.
Das hat sie tierisch angemacht.

Er schmuste, himmlisch die Gefühle.
Bedenken ruderten zurück.
Und sie verfolgten ihre Ziele.
Und tauchten ein in tiefes Glück.

© Roman Herberth

Lippen

- 34 -

Zuviel gebechert

Der Affe hat zuviel gebechert.
Die Zunge torkelt und sie lallt.
Es bleibt nicht aus, dass er 'versprechert'.
Das hat er aber nicht geschnallt.

Die hübsche Dame, links am Tresen,
ist zwar vergeben, wie er weiß.
Verzaubert wird er von dem Wesen,
sein Herz pocht schnell, und ihm wird heiß.

Dann ruft er in die Kneipenrunde:
"Ich wäre gern dein Kavalier.
Bald zählt die Polizei die Stunde.
Im Anschluss gehen wir zu mir."

Lippen

- 35 -

Ihr Partner schimpft und ist entrüstet.
Und seine Sinne, wutentbrannt.
Man sieht ihm an, dass er gelüstet,
auf Diskussionen mit der Hand.

Die Dame schlichtet: "Mach dich nicht schmutzig!"
Der Affe ist doch hacke-dicht.
Und außerdem, der Nichts-und-nutzig,
und weiß bestimmt nicht, was er spricht."

© Roman Herberth

- 36 -

Auf der Wiese

Auf der bunt geblümten Wiese
räkelt sich die Schnatterliese.
Jede Feder wird gestreckt,
und ganz zärtlich aufgeweckt.

Etwas später will sie grasen,
deshalb beißt sie in den Rasen,
und sie trinkt am Ackerrain
aus der Pfütze Gänsewein.

Nachher schluckt sie ein paar Pillen,
um den Krankheitsherd zu stillen,
der so oft Probleme macht.
Manchmal mitten in der Nacht.

Langsam hat der Tag begonnen,
sie beschließt, sich nun zu sonnen.
Und sie schnatterliest im Gras,
denn das ist ein Heidenspaß.

© Roman Herberth

Lippen

- 37 -

Wie läuft der Hase

Du fragst dich oft, wie läuft der Hase?
Rennt er im Zickzack oder Kreis.
Dann blubberst du die alte Phrase,
dass niemand was genaues weiß.

Wie immer sucht er gelbe Möhren
im frisch geharkten Gartenbeet.
Darüber kann man sich empören.
Doch besser wäre, man versteht.

Ein Hase möchte sich verwöhnen.
Dann greift er gern zum Leibgericht.
Das wird ihm seinen Tag verschönen,
und schlechte Laune gibt es nicht.

Oft sind es klitzekleine Dinge,
die seinen Alltagsbrei versüßen.
Und hat er bäuchlings Schmetterlinge,
sucht er ein Weib, um zu genießen.

© Roman Herberth

Lippen

- 38 -

Vom Leben gezeichnet

Die Ente lebt zurückgezogen
und deshalb hat sie keiner lieb.
Um Füchse macht sie einen Bogen,
das rät ihr Selbsterhaltungstrieb.

Sie pflegt geduldig Kind und Kegel.
Ihr Erpel, der ist durchgebrannt.
Er war ein gottverdammter Flegel,
als Schürzenjäger, parkbekannt.

Nun steht sie da mit ihren Küken.
Und ist allein auf sich gestellt.
Und keiner kratzt den Sand vom Rücken.
Und keiner, der fest zu ihr hält.

Lippen

- 39 -

Doch unverhofft folgt eine Wende.
Urplötzlich werden Träume wahr.
Darüber jubelt froh die Ente.
Und watschelt flott zum Traualtar.

Das Schicksal ist ihr nun gewogen.
Am Bein trägt sie den Ehering.
Sie fühlt sich zu ihm hingezogen,
und ist nicht mehr: Ein armes Ding.

© Roman Herberth

- 40 -

Zahnbeschwerden

Ein Krokodil hat Zahnbeschwerden.
Es schmerzt ein hohler Backenzahn.
Es jammert bei den Weggefährten,
und hat sich tierisch leid getan.

Geerntet werden dumme Sprüche.
Das tut bekanntlich doppelt weh.
Ein Schmerz, wie tausend Nadelstiche.
Es fühlt sich rundum, nicht okay.

Ein Klempner ist nicht aufzutreiben
am algenreichen Dschungelfluss.
Nun pflegt es, Kräuter einzureiben,
das ist ein absolutes Muss.

Lippen

- 41 -

Nach ein paar Stunden wirkt das Mittel.
Der Nachgeschmack betäubt den Schlund.
Jedoch es ist schon, zu zwei Drittel
in seinem Rachen kerngesund.

Nun kann es auf die Zähne beißen.
Ein Knochen ist kein Hindernis.
Es schickt sich an, ein Tier zu reißen,
denn schmerzfrei ist sein Zahngebiss.


© Roman Herberth

- 42 -

Ein Erpel

Ein Erpel quakt zu einer Ente:
"Du bist so traumhaft wunderbar.
Durch dich nahm alles eine Wende.
Du bist mein Traum seit einem Jahr.

Bezaubernd schön ist dein Gefieder.
Es strahlt bei jedem Flügelschlag.
Und das gefällt mir immer wieder.
Und mir wird klar, dass ich dich mag.

Ich habe nie den Mut gefunden,
dir zu erklären, sei doch mein.
Ich denk an dich in vielen Stunden.
des Nachts und auch im Sonnenschein.

Lippen

- 43 -

Betrachte ich die Dinge nüchtern,
dann bist du längst ein Teil von mir.
Doch leider bin ich viel zu schüchtern,
und deshalb schweige ich bei dir.

Mein Herz, das will sich an dich binden.
Ein kleines Ja von dir genügt.
Das Weitere, das wird sich finden,
weil mir so vieles an dir liegt."

© Roman Herberth

- 44 -

Ein Elefant

Ein Elefant denkt unentwegt,
an Gestern und an Übermorgen.
Und wenn ein Hirngespinst sich regt,
macht er sich ernsthaft tierisch Sorgen.

Darüber wird sein Rüssel schwer.
Die Ohren wirken langgezogen.
Er atmet flach und kann nicht mehr.
Und fühlt sich von der Welt betrogen.

Er überlegt von Aaaah bis Zett,
doch ihm misslingt sich zu empören.
Sogar des Nachts im Wasserbett,
kann ihm ein Alb den Tiefschlaf stören.

Lippen

- 45 -

Er ist gestresst, rund um die Uhr,
das kostet leider viele Nerven.
Er trottet neben seiner Spur,
und könnte glatt, das Handtuch werfen.

Verhängnisvolles macht sich breit.
Es fehlt ihm eine Lebensfreude.
Er wühlt in der Vergangenheit.
Und übersieht das Hier und Heute.

© Roman Herberth

- 46 -

In der Savanne

Der Löwe jagt in der Savanne.
Er haut ein Huftier in die Pfanne.
Und frisst sich bis zum Platzen satt.
Doch hinterher ist er schachmatt.

Dann sucht er eine stille Stelle,
dort rückt ihm keiner auf die Pelle,
er legt sich faul auf seine Haut,
leckt seine Pranken und verdaut.

Nun hat er keine Lust zu jagen.
Er übt Verzicht bei Saufgelagen.
Und rührt sich auch nicht mehr vom Fleck.
Und kümmert sich um keinen Dreck.

Sein Leben macht jetzt eine Pause.
Und wo er liegt, ist sein Zuhause.
Da sind die Tiere froh gestimmt,
weil er sich eine Auszeit nimmt.

© Roman Herberth

Lippen

- 47 -

Geldprobleme

Die süße Maus hat Geldprobleme,
sie fragt sich ständig, "woher nehme
ich Geld für den Privathaushalt?
Verschwindend klein ist mein Gehalt."

Die hohen Lebenshaltungskosten,
wie Miete oder Sonderposten,
sind jeden Monat angesagt,
was an den 'Geldreserven' nagt.

Wer Mittel hat, der könnte sparen.
Darüber ist sie sich im Klaren.
Sie ist, das ist ihr selbst ein Graus,
so arm wie eine Kirchenmaus.

Lippen

- 48 -

Ihr Geld reicht bis zur Monatsmitte.
Dann helfen nur die Barkredite.
Das sprengt natürlich ihre Bank,
denn Ebbe herrscht im Panzerschrank.

Die süße Maus fängt an zu beten,
ihr Augenmerk gilt den Moneten.
Die Mittel aber bleiben rar.
Die Insolvenz: Nicht abwendbar.

© Roman Herberth

- 49 -

Zurückgekehrt

Die Schwalben sind zurückgekehrt
mit schweren Umzugskisten.
Im Kuhstall sind sie heiß begehrt,
sie jagen Terroristen.

Sie bauen sich ein Nest aus Lehm,
ganz ohne Architekten.
Sie haben damit kein Problem.
Und fangen die Insekten.

Die Kühe sind davon erbaut,
und fangen an zu muhen.
Kein Tierchen piekst in ihre Haut,
wenn sie im Strohbett ruhen.

Lippen

- 50 -

Die Fenster sind sperrangelweit
den ganzen Sommer offen.
Und keine Mücke macht sich breit.
(Das wollen wir auch hoffen.)

Gefragt ist auch ein Schwalbenpaar
mit einem Kindergarten.
Dann hat die miese Mückenschar
besonders schlechte Karten.

© Roman Herberth

- 51 -

Ein Esel

Ein Esel raucht sein Kraut auf Lunge.
Beim Berganstieg zeigt er die Zunge.
Er ist erschöpft und hechelt matt.
Und jede Steigung hat er satt.

Und er gelobt, in höchsten Tönen,
sich von dem Rauchen zu entwöhnen.
Gedanklich klappt es einwandfrei.
Die Praxis aber streikt dabei.

Aus lauter Frust mit diesem Laster
greift er zu Bonbons und zum Pflaster.
Verführt wird er nach kurzer Zeit
durch eine Rauch-Gelegenheit.
 

Lippen

- 52 -

"Das ist doch glatt zum Mäusemelken. Die schöne Aussicht wird verwelken."
Was folgt - ein fader Beigeschmack,
dann raucht er Ketten aus Tabak.

Er ist verärgert und muss leiden.
Er fühlt sich grenzenlos besch...eiden.
Sein Vorsatz bleibt nur Theorie.
Das Laster zwingt ihn in die Knie.

© Roman Herberth  

- 53 -

Der eitle Pinguin

Der Pinguin pflegt seine Kleidung.
Sie ist très chic und elegant.
Das steht in jeder Tageszeitung.
Das zeigt das Bild an dieser Wand.

Natürlich geht er mit der Mode.
Er zeigt sich klassisch und hat Stil
mit einer ganz legeren Note,
verwendbar auch bei Sport und Spiel.

Er liebt es auch, damit zu baden.
Denn jede Faser: wasserdicht.
Das kann dem Outfit gar nicht schaden.
Und jeder denkt: Das gibt es nicht.

 

Lippen

- 54 -

Vom Kopf bis Fuß, bis hin zum Scheitel
sitzt jede Schneidernaht perfekt.
Denn Pinguine, die sind eitel,
das hat ein Forscherteam entdeckt.

Sogar in angegrauten Jahren
beweist er äußerst viel Geschmack.
Er trägt, das wirst auch du erfahren,
den schwarzen Smoking oder Frack.

© Roman Herberth  

- 55 -

Im Schilfland

Die Kröte hinterlässt dem Teich
den lang ersehnten Frieden.
Die Fische schnappen sich den Laich.
Ihr Boss hat so entschieden.

Als Schmankerl kommt er auf den Tisch
zu frisch gekochten Algen.
Und das bekommt auch jedem Fisch.
Man wird sich darum balgen.

Jedoch ein Teil bleibt unverzehrt.
Das ist bei Fischen Sitte.
Und das ist wirklich liebenswert
im Land der Wassermitte.

Bald kaulquappt jenes Wasserreich,
es schlüpfen junge Kröten.
Dann hört man rund um diesen Teich,
wie sie im Schilfland flöten.

© Roman Herberth  

Lippen

- 56 -

Genießbar

Wir sind am liebsten auf der Höhe.
So bellt sogar ein Schäferhund.
In seinem Fell, da nisten Flöhe.
Und täglich treiben sie es bunt.

Sie konnten frech zum Ziel gelangen.
Und parkten unter einem Strauch.
Ein Hundeduft nahm ihn gefangen,
sie sprangen flink auf seinen Bauch.

Dann haben sie das Fell erkundet.
Es tagte ernst die Konferenz.
Dem Krisenstab hat es gemundet.
Man zog daraus die Konsequenz.

"Es wäre dumm, sich abzuseilen.
Der Schäferhund dient unsrem Zweck.
Wir sollten uns auf ihm verteilen,
genießbar ist ja jeder Fleck."

© Roman Herberth  

Lippen

- 57 -

Abgelaufen

Das alte Jahr ist abgelaufen,
und deshalb muss ein neues her.
Man wird es mit Champagner taufen,
die erste Flasche ist schon leer.

Raketen werden es begrüßen.
Ein Feuerwerk wird auch entfacht.
Das Schauspiel können wir genießen,
kurz vor und kurz nach Mitternacht.

Man wird sich in den Armen liegen,
und wünscht sich Glück fürs neue Jahr.
Die Hoffnung wird die Angst besiegen.
Man fühlt sich einfach wunderbar.

Das neue Jahr ist gut gestartet,
nun nimmt es den gewohnten Lauf.
Es wird wie immer viel erwartet,
nicht immer geht die Rechnung auf.

© Roman Herberth
 

Lippen

- 58 -

Frau Holle

Die Welt versinkt im Pulverschnee.
Frau Holle schüttelt ihre Betten.
Gepudert wird die Parkallee
und Autoreifen tragen Ketten.

Man hört ganz leise und von fern
wie steile Bergabhänge rufen.
Und das hört jeder Schlitten gern,
die Kinder wachsen deren Kufen.

Am Boden liegt die weiße Pracht.
Vor jedem Haus in der Parzelle
tobt eine wilde Schneeballschlacht,
kein Schneemann rührt sich von der Stelle.
 

Lippen

- 59 -

Man seift sich gegenseitig ein,
die Wangen werden sich erhitzen.
Man kommt, das gilt ganz allgemein,
nach kurzer Zeit total ins Schwitzen.

Die Freude dennoch ungetrübt
bei kleinen wie bei großen Kindern,
denn Pulverschnee ist sehr beliebt,
es lässt sich schöner überwintern.

© Roman Herberth

 

- 60 -

Verkostet und geschlemmt

Man hat verkostet und geschlemmt,
die Weihnachtsgans liegt noch im Magen,
man war entfesselt und enthemmt,
und voll gestopft hat man den Kragen.

Gefrönt hat man dem Gaumenschmaus,
denn köstlich waren Leckereien,
und man ließ keine Mahlzeit aus
ob Rinder- oder Schweinereien.

Schon morgens Kuchen zum Kaffee,
und Rührei mit gekochtem Schinken.
Am Nachmittag gabs Rum im Tee,
denn schließlich braucht man was zum Trinken.
 

Lippen

- 61 -

Geknabbert hat die Tagesschau,
und röstfrisch waren die ge-Nüsse,
dann brachte noch die Ehefrau
mehr als ein Dutzend Neger-Küsse.

Man lebte wie ein Wüstenscheich,
ein Bauchansatz ist zu entdecken,
die Speisen kalorienreich.
Jetzt ist es ratsam abzuspecken.

© Roman Herberth

 

- 62 -

Guten Beschluss

Das alte Jahr fasst den Beschluss,
dass es nun bald verschwinden muss,
denn eines, das ist absehbar,
in Kürze heißt es: Prost Neujahr.

Ad acta wird es dann gelegt,
wenn mitternachts die Stunde schlägt.
Und daran führt kein Weg vorbei,
nicht mal ein lautes Wehgeschrei.

Es geht in die Annalen ein
und wird nur halb so wichtig sein.
Es fehlt, verflixt und zugenäht,
ein Gockel der noch nach ihm kräht.
 

Lippen

- 63 -

Es brachte Glück, es brachte Leid,
doch das ist jetzt Vergangenheit.
Nun zählt allein der Blick voraus,
wie immer will man hoch hinaus.

Es dauert noch bis Mitternacht,
dann wird es hinter sich gebracht,
ein neues Jahr wird aufgeweckt
mit einer Flasche gutem Sekt.

© Roman Herberth

 

- 64 -

Abschied vom alten Jahr

Ein neues Jahr ist auf dem Sprung,
und Abschied nimmt man jetzt vom alten.
Bald ist es nur Erinnerung,
nun lässt es sich nicht länger halten.

Verkorktes knallt um Mitternacht,
zum Himmel jagen die Raketen,
und jeder Chinaböller kracht,
er platzt darauf aus allen Nähten.

Champagner fließt und Jahrgangssekt,
es ist ein himmlisches Vergnügen.
Die gute Stimmung ist perfekt,
man wird sich in den Armen liegen.
 

Lippen

- 65 -

Man feiert, das wird offenbar,
sehr lange und sehr ausgelassen,
so mancher wird wie jedes Jahr
auch einen guten Vorsatz fassen.

So nach und nach verebbt der Krach,
selbst in den kleinsten Bierspelunken.
Am Morgen wird der Kater wach,
zum Glück hat er nur Saft getrunken.

© Roman Herberth

 

- 66 -

Sechzig Jahre - Höhen, Tiefen

Sechzig Jahre sind vergangen,
Höhen, Tiefen, Missgeschick,
Hindernisse, Slalomstangen,
Liebe, Hoffnung, Lebensglück.

Sechzig Jahre sprechen Bände,
Regentage, Sonnenschein,
nie war dein Latein am Ende,
du kannst echt zufrieden sein.

Sechzig Jahre Frau der Lage.
Mutter, Haushalt, Job und Sohn.
Pflichterfüllung alle Tage,
ohne jede Diskussion.

Sechzig Jahre sind kein Alter.
Bleibe weiter lebensfroh.
Dem Geburtstagskind Frau Walther,
wünschen wir: "Mach weiter so."

© Roman Herberth
 

Lippen

- 67 -

In die Pfanne hauen

Man will uns in die Pfanne hauen,
schon morgens wenn der Gockel kräht.
Den Freunden kann man nicht mehr trauen,
sie werden von uns ausgespäht.

Es nutzte nichts, sich zu beschweren,
denn brüchig war der Treueschwur.
Der Vater Staat zieht daraus Lehren,
und richtet sich nach seiner Schnur.

Man überwacht, es wird bespitzelt.
Das kostet eine Stange Geld.
Im Notfall wird auch mitgekritzelt,
sofern man es für nötig hält.

Den Freunden wird man nun misstrauen.
Das klingt, ich weiß es, wirklich krass.
Auf seine Feinde kann man bauen,
denn schließlich ist auf sie Verlass.

© Roman Herberth

 
Lippen

- 68 -

Gefragt der erste Schritt

Du hast ein Ziel, willst es erreichen,
gefragt dein allererster Schritt,
denn dadurch stellst du deine Weichen,
und mit dir selber wirst du quitt.

Kein Grund um laut zu jubilieren.
Der Anfang wäre zwar gemacht.
So vieles ist noch zu riskieren,
denn weit hast du es nicht gebracht.

Du spornst dich an, das führt dich weiter,
und du steckst voller Tatendrang.
Allmählich bist du aus dem Schneider,
denn schließlich fackelst du nicht lang.
 

Lippen

- 69 -

Du siegst am Ende der Etappe,
das war dein allererster Streich.
Das nimmst du gern auf deine Kappe.
Du fühlst dich wie im Himmelreich.

Nun stehst du vor der letzten Hürde,
das ist bestimmt kein Pappenstiel,
doch ohne eine Menschenwürde
gelingt kein hoch gestecktes Ziel.

© Roman Herberth

 

- 70 -

Was uns verbindet

Wir pflegen das, was uns verbindet.
Das Schöne braucht viel Zeit und Raum.
Wenn einer dann zum andren findet,
erfüllt sich beiderseits ein Traum.

Wir lassen die Gedanken schweifen.
Sie suchen einen Weg ins Glück.
Man wird für sie Partei ergreifen
und zwar im rechten Augenblick.

Wir weigern uns, uns zu besitzen.
Und stehen uns in allem bei.
Die Eifersucht pflegt abzublitzen.
Wir sind gebunden, dennoch frei.

Ein Ständchen wird die Liebe bringen.
"Ich liebe dich", heißt es banal.
Man denkt, wann immer wir es singen,
das Lied erklingt zum ersten Mal.

© Roman Herberth

 
Lippen

- 71 -

Unbeschwert

Es werden keine Stricke reißen.
Man handelt nämlich mit Bedacht.
Die Zuversicht kann nicht entgleisen,
denn man passt auf, und man gibt acht.

Verloren wird kein roter Faden.
Wer klug ist, übt sich in Geduld.
Vom Wahren lässt er sich beraten.
Er stürzt sich nicht in den Tumult.

Das Richtige lässt sich erkennen.
Doch das ist erst der erste Schritt.
Vom Falschen sollte man sich trennen,
dann wird man mit sich selber quitt.

Dem Übel kann man so entrinnen.
Ein Licht erhellt die Dunkelheit.
Ein neues Leben wird beginnen,
und unbeschwert tagt unsre Zeit.

© Roman Herberth

 
Lippen

- 72 -

Was wichtig wäre

Was wichtig wäre, wird verschoben.
Und zwar auf unbestimmte Zeit.
Denn eine Post geht erst nach oben
bei passender Gelegenheit.

Die Langsamkeit drängt nicht zur Eile.
Besonnen schreitet sie voran.
Sie hält sich an die lange Weile.
Doch letztlich kommen beide an.

Gedanken durch den Raum zu hetzen,
das führt nicht zum erwünschten Ziel.
Sie würden sich dabei verletzen.
Gefahren hätten leichtes Spiel.

Ein guter Plan braucht keine Pläne.
Sonst klagt genervt die Litanei.
Man hobelt nicht, sonst fallen Späne.
Geschwindigkeit - ist reine Hexerei.

© Roman Herberth

 
Lippen

- 73 -

Dann hat dein Augenblick

Du lachst, dann hat dein Augenblick
die Sehnsucht tief im Herz getroffen.
Es keimt der kleine Hauch vom Glück.
Der siebte Himmel scheint nun offen.

Die Unschuld träumt vom Sonnenschein,
und ihr Gefühl pflückt süße Trauben.
Sie munden schon als schwerer Wein,
du konntest ihre Unschuld rauben.

Der Weg zur Gegenwart, versperrt,
er führt zurück zu schönen Zeiten.
Gedankenspiel und Wunschkonzert,
und Tanz für alle Ewigkeiten.

Der Vorhang fällt, und bleibt doch zu.
Die Früchte reif, sie zu genießen.
In Acht nimmt sich noch das Tabu.
Doch dass es fällt, nicht auszuschließen.

© Roman Herberth

Lippen

- 74 -

Den A... versohlen

Die alten Fehler wiederholen,
da sind wir alle drauf geeicht.
Man sollte uns den A... versohlen,
damit sich diese Dummheit schleicht.

Man tappt in jede Mausefalle.
Der Köder, nur ein Stückchen Speck.
Und so agieren leider alle,
und jeder kriegt sein Fett dann weg.

Man lässt sich immer wieder blenden,
das schmeichelt unsrer Eitelkeit.
Und meistens wird es Böse enden.
Die Menschen werden nie gescheit.

Lippen

- 75 -

Man fühlt sich klug, geht dennoch baden.
Ein Jäger spricht mit uns Latein.
Und hinterher hat man den Schaden.
Auf jeden Schwindel fällt man rein.

Wir rennen kopflos ins Verderben.
Das zieht uns an wie ein Magnet.
Kein Blumentopf ist dann zu erben,
weil es mit uns nur abwärts geht.

© Roman Herberth

 

- 76 -

Auf der Verliererstraße

Man passt nicht auf, fällt auf die Nase.
Die Gegner haben leichtes Spiel.
Man steht auf der Verliererstraße.
Es fehlt uns Wasser unterm Kiel.

Bedrohlich wird dann unsre Lage.
Und der Schlamassel ist nicht weit.
Man stellt sich selber noch in Frage,
und wird ein Kind der Traurigkeit.

Man ließ uns ins Verderben laufen.
Die böse Absicht hat gesiegt.
Man konnte uns für dumm verkaufen,
was uns nun schwer im Magen liegt.
 

Lippen

- 77 -

Die Zuversicht sitzt in der Klemme.
Uns schikaniert ein böser Geist.
Es bersten angestaute Dämme,
das trifft die Hoffnung. Sie entgleist.

Wer sorglos ist, wird untergehen.
Auf weiter Flur ist er allein.
Und keiner wird dann zu ihm stehen.
Es lohnt sich, auf der Hut zu sein.

© Roman Herberth

 

- 78 -

Die letzte Straßenbahn

Nun ist es Zeit, Ade zu sagen.
Gleich fährt die letzte Straßenbahn.
Vor Wind schützt mich mein Mantelkragen.
Das Treffen hat mir gut getan.

Denn es entwirrt sich oft ein Faden,
wenn man mit einer Freundin spricht.
Ein off'nes Ohr kann keinem schaden,
denn es bringt mancherlei ans Licht.

Du warst bereit, mir zuzuhören.
Geschenkt hast du mir deine Zeit.
Ich durfte deine Kreise stören,
als wäre es dein Tränenleid.
 

Lippen

- 79 -

Ich möchte einfach 'Danke sagen'.
Und fühle mich in deiner Schuld.
Nicht jeder hat in diesen Tagen
für Weggenossen noch Geduld.

Und kämpfst du mal mit fiesen Geistern,
will ich dir treu zur Seite steh'n.
Gemeinsam werden wir sie meistern,
indem wir nach dem Rechten seh'n.

© Roman Herberth

 

- 80 -

Kein Kummer

Zum Guten wird sich alles wenden.
Und Sorgen sind nicht angebracht.
Du stehst nie da mit leeren Händen.
Und keiner, der dir Kummer macht.

Den Lorbeer wirst du bald erringen.
Von allen Seiten winkt das Glück.
Selbst Schwieriges wird dir gelingen.
Und positiv klingt die Kritik.

Worauf du hoffst, wird zu dir stehen.
Man breitet dir den Mantel aus.
Mit neuen Augen wirst du sehen.
Du kriechst aus deinem Schneckenhaus.
 

Lippen

- 81 -

Dein Glück kannst du auf einmal fassen.
Im siebten Himmel, dein Gefühl.
Dort musst du keine Federn lassen.
Und du hast Wasser unterm Kiel.

Es werden nie mehr Tränen fließen.
Das Schöne nimmt dich in Empfang.
Dein Leben kannst du voll genießen.
Und zwar dein ganzes Leben lang.

© Roman Herberth

 

- 82 -

Sich das Leben schwer machen

Man macht sich oft das Leben schwer.
Es wäre klüger, laut zu lachen.
Der Dummheit jagt man hinterher,
anstatt sich aus dem Staub zu machen.

Man geht mit sich nicht gnädig um.
Und wird sich in die Pfanne hauen.
Man nimmt es sich dann später krumm,
und wird dumm aus der Wäsche schauen.

Man geht mit sich streng ins Gericht.
Und Gnade lässt man keine walten.
Und selbst Bewährung gibt es nicht.
Man wird nicht zu sich selber halten.

 

Lippen

- 83 -

Man ist zu sich meist ungerecht.
Die blinde Wut wird so zum Rächer.
Und man behandelt sich noch schlecht,
als wäre man ein Staatsverbrecher.

Man macht sich selbst die Hölle heiß.
Und lässt dann alle Hoffnung fahren.
Man peinigt sich im Teufelskreis.
Das sollte man sich besser sparen.

© Roman Herberth

 

- 84 -

Nerviges wird abgehakt

Man hat sich nicht mehr in der Wolle.
Der Streit von gestern, abgehakt.
Entspannt gibt sich die Selbstkontrolle,
nichts nerviges, das an ihr nagt.

Nun wahrt man wieder einen Frieden.
Nun ist man wieder ganz bei Trost,
denn Streit und Ärger wird vermieden,
nun ist man auch nicht mehr erbost.

Man ist sich wieder wohl gesonnen,
und freundlich ist der Umgangston.
Man hat sich fast schon lieb gewonnen,
sogar die Haut kommt heil davon.

Uns winkt das Paradies auf Erden,
vom Ärger bleiben wir verschont.
Uns quälen keinerlei Beschwerden,
doch das ist etwas ungewohnt.

© Roman Herberth

 
Lippen

- 85 -

Keinen Kummer

Das Leben sei dir wohl gesinnt.
Es gebe dir oft Grund zum Lachen.
Vertraue seinem Rückenwind.
Er wird dir keinen Kummer machen.

Es schenke dir, wovon du träumst.
Es soll dir rote Rosen pflücken.
Es achte, dass du nichts vesäumst.
Und soll dir alle Tage glücken.

Was dir besonders wichtig scheint,
das wird es nicht vor dir verstecken.
Wirst du verfolgt von einem Feind,
... er wird dich sicher nie entdecken.
 

Lippen

- 86 -

Es bringe dir kein Tränenleid.
Und möge dir zur Seite stehen.
Es leuchte in die Dunkelheit,
und möge nach dem Rechten sehen.

Es reiche Sorgen nicht die Hand.
Und soll dir die Erfüllung geben.
Es sei dir ehrlich zugewandt,
von nun an für dein ganzes Leben.

© Roman Herberth

- 87 -

Du konterst

Du lässt mich alle Hürden nehmen.
Und kommt es dick, dann weißt du Rat.
Du konterst selbst den Kernproblemen,
und deine Hilfe ist die Tat.

Du lässt mich nicht ins Unglück rennen.
Du zeigst mir andre Wege auf.
So kann ich mich vom Falschen trennen.
Das ordnet meinen Lebenslauf.

Versucht man, mich zu Fall zu bringen,
durch einen fiesen Hinterhalt,
wird es der Bosheit nicht gelingen.
Du machst die bösen Geister 'kalt'.
 

Lippen

- 88 -

Und sollte ich mal Sch... bauen,
dann komme ich noch heil davon.
Du bist ein Fels, dir kann ich trauen,
du bist die Liebe in Person.

Du führst mich sicher durch mein Leben.
Du linderst meine 'liebe Not'.
Mein Leben hast du mir gegeben.
Du bist mir treu, bis in den Tod.

© Roman Herberth
 

- 89 -

Woran man glaubt

Woran man glaubt, sucht nicht das Weite.
Worauf man hofft, gibt nicht klein bei.
Und Engel stehen uns zur Seite,
nicht nur im Wonnemonat Mai.

Man wird befreit von allem Bösen.
Die großen Träume werden wahr.
Es kann uns keiner Angst einflößen.
Und Rettung folgt auf die Gefahr.

Zu neuen Ufern wird man finden,
mit Mann und Maus, im Segelboot.
Man taucht nicht ein in Jugendsünden,
gebuttert, unser täglich Brot.
 

Lippen

- 90 -

Das Ideal wird näher rücken.
Und dennoch wird es nie erreicht.
Gewagte Schritte werden glücken,
Man sieht den Fehler, der sich schleicht.

Worauf man setzt, wird sich entfalten.
Woran man denkt, geht uns zur Hand.
Und was man braucht, wird zu uns halten.
Und uns begleitet der Verstand.

© Roman Herberth
 

- 91 -

Keinen Grund zum Meckern

Zum Meckern gibt es keinen Grund.
Denn wir sind meistens aus dem Schneider.
Und auch der ärztliche Befund
erklärt sich überwiegend heiter.

Man steht nicht unter Tatverdacht,
denn schließlich hat man nichts verbrochen.
Und Klagen sind nicht angebracht.
Auf diesen Umstand kann man pochen.

Es läuft nichts schief, und auch nichts quer.
Die Kinder nennt man gern beim Namen.
Man ist zu sich, zu andren fair,
und fällt nur selten aus dem Rahmen.
 

Lippen

- 92 -

Oft steckt man im Gedankenstau.
Ein Großeinsatz hilft beim Entrinnen.
Man macht sich durch die andren schlau,
und kann auf einmal 'Land gewinnen'.

Teils vogelfrei, und teils geprägt.
Der Weg führt uns durch Slalomstangen.
Man sucht die Brücke, die uns trägt.
Und möchte an sein Ziel gelangen.

© Roman Herberth
 

- 93 -

Mehr als tausend Wege

Es führen mehr als tausend Wege
in das verheißungsvolle Glück.
Kein Umstand kommt uns ins Gehege.
Und man wird selbst sein bestes Stück.

Die Wege stehen jedem offen.
Und wer sich dann zum Start entschließt,
der darf auf einen Beistand hoffen,
den er bis an sein Ziel genießt.

Und wer bestrebt ist anzukommen,
der wahre dabei sein Gesicht.
Und hat man sich viel vorgenommen,
dann unterliegt man seiner Pflicht.

Es nutzt nicht viel, den Weg zu sehen.
Das ändert nichts an unsrem Glück.
Sei stets bereit, den Weg zu gehen.
Und das strahlt dann auf uns zurück.

© Roman Herberth

Lippen

- 94 -

Wer klug ist

Wer klug ist, der wird an sich glauben.
Und dieser Schachzug, bringt ihm Glück.
Man denkt dabei an, süße Trauben,
und auch an ein, Husarenstück.

Dann haben Dinge, keinen Haken.
Man setzt nicht auf, ein falsches Pferd.
Und mit Bestimmtheit, lässt sich sagen,
gesteigert wird, der eigne Wert.

Man prüft genau, die fremden Pläne,
gewissenhaft, und mit Verstand.
Dem Bösen zeigt man, seine Zähne,
man übernimmt, kein 'Hirn verbrannt'.

Nur auf sich selber, wird man hören.
Man übt, wenn nötig, Selbstkritik.
Und wenn uns andre, dabei stören,
dann wehren wir uns, mit Geschick.

© Roman Herberth

Lippen

- 95 -

Im gelobten Land

Ich finde ins, gelobte Land.
Ich darf mir nicht, im Wege stehen.
Was mich erwartet, ist bekannt.
Und deshalb will ich, dorthin gehen.

Ich brauche dafür, kein Gepäck,
es würde mich, nur 'unterdrücken'.
Es reicht mein Herz, am rechten Fleck,
denn damit kann ich, Träume pflücken.

Ein Engel nimmt mich, ein Stück mit.
Und er allein, stellt dann die Weichen.
Wir nähern uns dann, 'Schritt für Schritt',
und bald lässt sich das Ziel, erreichen.
 

Lippen

- 96 -

Wir sprechen über, Gottes Welt,
und dass sie schön sei, und beschaulich.
Was ihm im Himmel gut gefällt,
erzählte er mir, ganz vertraulich.

Sympathisch, war er mir sofort.
Ein Leichtes, ihn ins Herz zu schließen.
Nun bin ich am, Bestimmungsort,
im Land, wo Milch und Honig fließen.

© Roman Herberth
 

- 97 -

Sich selbst nicht leiden

Man kann sich manchmal, überhaupt nicht leiden.
Das macht uns ratlos, und das setzt uns zu.
Die eignen Fehler, wird man sich ankreiden.
Man achtet dabei nicht, auf ein Tabu.

Das werden wir im Anschluss, tief bedauern.
Denn Schattenseiten, rücken wir ins Licht.
Die Zukunftsängste, werden auf uns lauern.
Und man verliert dabei, noch sein Gesicht.

Man kennt sein Potential, und seine Schwächen.
Doch viele Stärken, sind noch unentdeckt.
Wer sie nicht sucht, begeht fast ein Verbrechen,
weil er wohl nie erfährt, was in ihm steckt.

© Roman Herberth

 
Lippen

- 98 -

Man eckt nur an

Man eckt nur an, und nichts läuft rund.
Gefahndet wird, nach einem Grund.
Erfolglos, wird das abgebrochen,
denn Lunte, wurde nicht gerochen.

Man strebt nach Glück, verfehlt sein Ziel.
Der Teufel, hat die Hand im Spiel.
Und er hat viele Tricks, auf Lager.
Gestempelt wird man, zum Versager.

Der Traum vom Lorbeer, abgehakt.
Man hat umsonst, nach ihm gejagt.
Denn ausgepufft, die Konkurrenten.
Der Trostpreis liegt, in unsren Händen.
 

Lippen

- 99 -

An harten Brocken, wird gekaut,
die man im Anschluss, schwer verdaut.
Ein Ärgernis, liegt uns im Magen.
Das kostet uns, fast Kopf und Kragen.

Es läuft nicht so, wie man es will.
Die Wut im Bauch, verhält sich still.
Sie leckt, an der vernarbten Wunde,
doch sicher schlägt bald, ihre Stunde.

© Roman Herberth
 

- 100 -

Deko
Ende gut - Alles gut !
Deko


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Bolle reiste jüngst

Da drunten im Tale

Der Papst lebt herrlich in der Welt

Der Jäger wollte schießen gehn

Der Sommer ist vorüber

Der Winter ist ein rechter Mann

Die Affen rasen durch den Wald

Die Reise nach Jütland 

Die Gedanken sind frei

Du, Du liegst mir im Herzen

Im Wald, in der Schenke zum Kürassier

Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

Jetzt fahrn wir über´n See

Laßt doch der Jugend, der Jugend ihren Lauf

Lustig ist das Zigeunerleben

Laßt uns froh und munter sein

Der Erlkönig

Es war einmal ein treuer Husar

Ein Schneider fing ´ne Maus

Eine Seefahrt die ist lustig

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Erste Gemütlichkeit

Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch

Es ist so schön Soldat zu sein

Froh zu sein bedarf es wenig

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Horch was kommt von draussen rein

Hört Ihr Herrn und laßt euch sagen

Hinweg mit diesem Fingerhut

Mein Hut, der hat drei Ecken

Mein Vater war ein Wandersmann

Oma fährt im Hühnerstall

O, du lieber Augustin

Ob er aber über Oberammergau

So viel Stern am Himmel stehen

Spannenlanger Hansel

 Vöglein

Wenn der Topf aber nun ein Loch hat

Widele, wedele

Winde wehn, Schiffe gehn

Wir lagen vor Madagaskar

Zehn kleine Negerlein

Disselhoff, August

Nun ade, du mein lieb Heimatland

Fallersleben, Hoffmann von

Der Kuckuck und der Esel

Bienchen summ herum

Florentin, Anton Wilhelm

Kein schöner Land in dieser Zeit

Geibel, Emanuel

Der Mai ist gekommen

Gerhard, Wilhelm

Auf, Matrosen, die Anker gelichtet

Gotter, Friedrich Wilhelm

Schlafe, mein Prinzchen

Hensel, Luise

Müde bin ich

Hey, Wilhelm

Weisst du wieviel

Hoffmann, Gottfried

A, a, a, der Winter der ist da

Müller, Martin

Was frag ich viel nach Geld und Gut

Müller, Wilhelm

Am Brunnen vor dem Tore

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Rodigast, Samuel

Was Gott tut, das ist wohlgetan

Seume, Johann Gottfried

Wo man singet, laß dich ruhig nieder

Steidl, Robert

Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

Uhland, Ludwig

Singe, wem Gesang gegeben

Wiedemann, Franz

Hänschen klein


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