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洋盟友

Deko
Das sprechende Buch

Unterhaltung mit 8GeBeN.DE

Deko

Total verfrüht

Man weiß, es ist total verfrüht.
Und dennoch wird man Ausschau halten,
ob schon ein Krokus sich bemüht,
sein wahres Wesen zu entfalten.

Die Neugier wird bereits konkret.
Vorüber ist ihr Däumchen drehen.
Sie sichtet jedes Blumenbeet.
Und will mit eignen Augen sehen.

Sie wird vertröstet, das ist klar.
Und die Geduld rät abzuwarten.
Es ist erst Mitte Januar.
Da schläft bei uns noch jeder Garten.

© Roman Herberth

Lippen

- 1 -

Das Leben, eine Achterbahn

Das Leben gleicht 'ner Achterbahn.
Der Höhenflug stürzt in die Tiefe.
Der Weisheit zieht man einen Zahn.
Und deshalb schreibt sie Abschiedsbriefe.

Der Weg zum Gipfel ist meist steil.
Doch Ruhe gilt es zu bewahren.
Die Unvernunft hält Affen feil,
das sollte sie sich besser sparen.

Es ist ein stetes Auf und Ab.
Mal oben und dann wieder unten.
Das Ganze hält uns voll auf Trab.
Erst ist man frei, und dann gebunden.
 

Lippen

- 2 -

Was auch geschieht, nichts hat Bestand.
Man findet nicht den Stein des Weisen.
Den Teufel malt man an die Wand.
Kein Paradies ist uns verheißen.

Ein Hüh gelingt erst nach dem Hott.
Nach jedem Aufstieg folgt ein Nieder.
Es scheitert selbst der Alltagstrott.
Die Regelmäßigkeit kehrt wieder.

© Roman Herberth

- 3 -

Die Henne gluckt

Die Henne gluckt mir oft ins Ohr.
Und ihre Dummheit schnappt den Ball.
Sie schießt ein glattes Eigentor.
In Aufruhr ist der Hühnerstall.

Schon morgens kräht sie mit dem Hahn.
Und denkt, dass das geboten sei.
Und keiner zieht ihr diesen Zahn.
Sie fühlt sich deshalb wohl dabei.

Das Eierlegen wird bestreikt.
Sie wahrt nicht ihren guten Schein.
Sie hätte es bestimmt vergeigt,
und lässt es deshalb lieber sein.
 

Lippen

- 4 -

Gerät ein blindes Huhn in Zorn,
dann hat es einen schweren Stand.
Denn sie verscharrt ihr Weizenkorn
zwei Meter links im losen Sand.

Die Henne gackert Tag und Nacht.
Sie macht sich dabei lächerlich.
Nicht immer ist es angebracht.
Und wenn sie denkt, dann nur an sich.

© Roman Herberth

- 5 -

Du musst leiden

Das Leben stellt dir Bein um Bein.
Andauernd kämpfst du mit Problemen.
Das laute Klagen lässt du sein,
denn du bist wirklich hart im Nehmen.

Vom Schicksal wirst du nicht verwöhnt.
Und schon seit Jahren musst du leiden.
Du hast dich damit ausgesöhnt.
Im Grunde bist du 'zu beneiden'.

Du richtest nicht dein Augenmerk
auf Dinge, die dir nicht behagen.
Den andren hilfst du übern Berg,
und schickst dich an, ihr Leid zu tragen.
 

Lippen

- 6 -

Kaum ist ein Drama abgehakt,
schon sitzt du wieder 'in der Tinte'.
Doch du bist tapfer, wie gesagt.
Das sehe ich, und selbst der Blinde.

Du trägst dein Schicksal würdevoll.
Du haderst nicht mit Schwierigkeiten.
Und du empfindest keinen Groll.
Im Mittelpunkt steht nie dein Leiden.

© Roman Herberth
 

- 7 -

Milde Tage

Der Januar beschert uns milde Tage.
Die Seele baumelt schon auf einer Bank.
Und man genießt die schöne Wetterlage.
Dem Schöpfer sagt man dafür herzlich Dank.

Ein sanfter Wind weht lau in unsren Köpfen.
Zum Frühling scheint es nur ein Katzensprung.
Die ganze Menschheit wird nun Hoffnung schöpfen.
"Das ist verfrüht!" warnt die Erinnerung.

Zurückgekehrt sind ein paar Schlagersänger.
Die meisten weilen noch am Mittelmeer.
In Vogelzügen wird es demnächst enger,
doch vorerst herrscht noch kaum 'Parteiverkehr'.
 

Lippen

- 8 -

Nun wird man an vertraute Dinge denken.
Man pilgert schon zum nächsten Winzerort.
Dort lässt man sich nur reinen Wein einschenken.
Und wirft die Alltagssorgen über Bord.

Man inspiziert bereits den Schrebergarten.
Und sehnsuchtsvoll schaut man ins Blumenbeet.
Auf Meister Lenz, da müssen wir noch warten,
weil er erst demnächst seine Runden dreht.

© Roman Herberth
 

- 9 -

Zerzauste Blütenblätter

Ein Sturm zerzaust die Blütenblätter.
Da kann man machen, was man will.
Dem Sonnenschein folgt Donnerwetter.
Die Hand im Spiel hat der April.

Ein frischer Wind bläst zur Attacke,
Es hat sich deutlich abgekühlt.
Wer klug ist, greift zur Winterjacke,
weil man sich damit besser fühlt.

Statt Dürre, Land- und Dauerregen.
Man schimpft nicht, denn das muss mal sein.
Auch die Natur hat nichts dagegen,
sonst ginge jede Primel ein.
 

Lippen

- 10 -

Die Lehrer und die meisten Schüler
sind davon nicht sehr angetan.
Die Ferientage, merklich kühler,
verhunzt wird so ein Urlaubsplan.

So manchen schlägt das auf den Magen.
Doch keiner kommt dagegen an.
Sie sollten es mit Fassung tragen,
wohl keiner, der was machen kann.

© Roman Herberth
 

- 11 -

Die Hitze brütet

Die Hitze fängt schon an zu brüten.
Und Frösche quaken laut am Teich.
Vor Störchen müssen sie sich hüten,
sonst sind sie gleich im Himmelreich.

Die Stauden schießen in die Höhe.
Es wuchert und es blüht das Gras.
Im Element sind Wasserflöhe.
Die Mücken haben ihren Spaß.

Die Zeit ist reif für Abenteuer.
Gegrillt wird schon am Baggersee.
Die Nacht wärmt sich am Lagerfeuer.
Der Schrebergarten trinkt Kaffee.
 

Lippen

- 12 -

Man fühlt sich richtig wohl im Freien,
ob Blumen- oder Kräuterbeet.
Und die Natur kann gut gedeihen,
und jeder Samen, den man sät.

Man schöpft nun wieder aus dem Vollen.
So manches 'haut' uns glatt vom Sitz.
Und nur von fern ein Donnergrollen
(erzeugt von einem Geistesblitz).

© Roman Herberth
 

- 13 -

Es blüht der Mohn

Es blüht der Mohn im Monat Mai.
Ein roter Gruß, am Wegesrand.
Er fühlt sich sichtlich wohl dabei.
Dort hat er einen leichten Stand.

Bescheiden ist sein Lebensstil.
Vom Dünger wird ihm eher schlecht.
Er ist genügsam, braucht nicht viel.
So wie es kommt, so kommt es recht.

Als Blickfang dient sein Blütenblatt.
Es leuchtet hell im Sonnenlicht.
Wohl keiner sieht sich daran satt,
obwohl es uns 'ins Auge sticht'.

Ein Regen wird sein Beinbruch sein.
Dann wird er schnell zum Sorgenkind.
Und er geht wie die Primel ein.
Mit Samenkapseln spielt der Wind.

© Roman Herberth
 

Lippen

- 14 -

Kraft schöpfen

Wir schöpfen Kraft in der Natur.
Was uns bedrückt, lässt sich verdrängen.
Dem Schönen kommt man auf die Spur.
Und alle Fesseln kann man sprengen.

Das Nerventötende geht ein.
Es löst sich auf in Wohlgefallen.
Wir werden rundum glücklich sein.
Und keiner wird die Fäuste ballen.

Die Sorgen werden abgehakt.
Und es verebben die Beschwerden.
Für eine kleine Weile tagt
das Glück vom Paradies auf Erden.
 

Lippen

- 15 -

Dort fühlen wir uns vogelfrei.
Und das hält an für ein paar Stunden.
Vergessen wird der Alltagsbrei,
ein Gleichgewicht wird vorgefunden.

Gestärkt sind wir zurückgekehrt.
Ein frischer Wind weht in den Köpfen.
Es ist für jeden ehrenwert,
in der Natur zu 'kräfteschöpfen'.

© Roman Herberth
 

- 16 -

Das Glück, ein Bumerang

Man hat genug und möchte mehr,
so geht man zweifelsohne baden.
Man macht sich selbst das Leben schwer.
Und wird sein eigner Satansbraten.

Das Glück gleicht einem Bumerang,
mal Sender und mal Adressat.
Die sieben Sinne, auf Empfang.
Sie wachsen statisch im Quadrat.

Er kennt den Weg von hier nach dort.
Und seines Lebens wird er froh.
Er schweigt sich aus, und spricht kein Wort
auf seinem Weg nach Nirgendwo.
 

Lippen

- 17 -

Er ist am Anfang und am Ziel.
Mal außen vor, mal mittendrin.
Das Glück hat seine Hand im Spiel.
Doch manchmal haut selbst das nicht hin.

Das Glück stößt selten auf Kritik.
Es nimmt sich für das Schöne Zeit.
Und es genießt den Augenblick.
Und es geht keinen Schritt zu weit.

© Roman Herberth
 

- 18 -

Es ist nie zu spät

Wenn wir noch Vogellauten lauschen.
Wenn unser Blick spazieren geht.
Wenn wir uns daran noch berauschen.
Wenn etwas spitzt im Blumenbeet.

Wenn wir mit offnen Augen sehen.
Wenn man noch dankt dem Rückenwind.
Wenn wir kein Wort im Mund rumdrehen.
Und wenn wir staunen wie ein Kind.

Wenn wir uns täglich neu entfalten.
Wenn man sich annimmt, wie man ist.
Wenn wir trotz allem zu uns halten.
Und wenn man mal sein Leid vergisst.
 

Lippen

- 19 -

Wenn wir uns nach der Decke strecken.
Und wenn man oft das Neue wagt.
Wenn wir in Kümmernissen stecken.
Und wenn man dennoch nicht verzagt.

Wenn wir noch unsren Herzschlag spüren.
Wenn man noch neue Saaten sät.
Wenn wir uns durch das Dunkel führen,
dann ist es sicher nicht zu spät.

© Roman Herberth
 

- 20 -

Das oben nach unten

Das oben stülpen wir nach unten.
Die Dunkelheit rückt man ins Licht.
Erst ist man frei, dann angebunden.
Die Kür beginnt nach einer Pflicht.

Man singt ein Lied, und wird dann schweigen.
Erst träumt man süß, dann wird man wach.
Im siebten Himmel fiedeln Geigen.
Erst liebt man sich, dann gibt es Krach.

Das Himmelhoch fällt auf die Nase.
Statt Beifall hagelt es Kritik.
Man steht auf der Verliererstraße.
Und aus der Traum, vom großen Glück.

Den schlimmen folgen gute Zeiten.
Was aussichtslos erscheint, gelingt.
Man legt nicht Wert darauf, zu streiten.
Was uns dem Himmel näher bringt.

© Roman Herberth
 

 
Lippen

- 21 -

Noch nicht wonnig

Es blüht noch nicht die rote Rose.
Und wonnig ist noch nicht der Mai.
Noch wärmt die lange Unterhose.
Der Winter ist noch nicht vorbei.

Noch hört man keine Kröte unken.
Ins Schwitzen kommt kein Sonnenstrahl.
Jedoch ein erster Hoffnungsfunken,
der geistert schon durch Berg und Tal.

Noch fehlen bunte Schlagersänger.
Kein Baum nimmt Blätter vor den Mund.
Noch schnallt man keinen Gürtel enger.
Der Winterspeck treibt es noch bunt.

Vom Schnee die Glöckchen sind zu sehen.
Sie winden sich durch Laub und Moos.
Und weil sie nicht vereinzelt stehen,
wird unsre Freude riesengroß.

© Roman Herberth
 

 
Lippen

- 22 -

Licht und Schatten

Ein helles Licht erzeugt auch Schatten.
Auf eine Ebbe folgt die Flut.
Die Einigkeit führt zu Debatten.
Die Diskussion gerät in Wut.

Ein Glanz und Gloria kann uns blenden.
Ein Diamant scheint lupenrein.
Das Böse wird oft böse enden.
Auf jeden Schwindel fällt man rein.

Der Frühling, der verdrängt den Winter.
Ein Krug geht nie an uns vorbei.
Die Wahrheit sagen kleine Kinder.
Und jedem blüht einmal der Mai.
 

Lippen

- 23 -

Man wird gezeugt und dann geboren.
Und so beginnt der Lebenslauf.
Und Malz und Hopfen wird verloren,
nicht immer geht die Rechnung auf.

Man spornt sich an, und lässt sich gehen.
Und unser Denkgebäude schwankt.
Es fällt nicht leicht, sich zu verstehen,
weil man sich vieles abverlangt.

© Roman Herberth
 

- 24 -

Erfrischend jung

Die Liebe ist erfrischend jung.
Sie räkelt sich und sie gedeiht.
So ganz gemach kommt sie in Schwung.
Doch sie geht keinen Schritt zu weit.

Sie keimt bereits bei Frau und Mann.
Sie streckt sich langsam in das Licht.
Sie schaut den andren zärtlich an,
weil sie sich viel davon verspricht.

Ein bisschen Sehnsucht schwingt schon mit.
Geduldig folgt sie dieser Spur.
Und ganz allmählich Schritt für Schritt,
erlebt sie eine Konjunktur.
 

Lippen

- 25 -

Betörend ist das Glücksgefühl.
Das nur noch einen Namen kennt.
Fast alles setzt sie jetzt aufs Spiel,
und träumt von einem Happy End.

Das Pflänzchen Glück, noch unscheinbar,
doch unverfälscht und lupenrein.
Sie nimmt es mit dem Herzen wahr,
und lässt sich gerne darauf ein.

© Roman Herberth
 

- 26 -

Morgen Tau

Der Tag beginnt mit Morgen Tau.
Der Frühling räkelt sich auf Wiesen.
Der Sonne stiehlt er fast die Schau.
Das scheint er sichtlich zu genießen.

Die Welt wird wach auf weiter Flur.
Sie kann sich ungehemmt entfalten.
Und es wird bunt in der Natur.
Und überhaupt nichts bleibt beim Alten.

Was noch nicht ist, gelingt schon bald.
Man wird sich deshalb riesig freuen.
Es 'anemont' im grünen Wald.
Und wer es sieht, wird nichts bereuen.

Der Meister Lenz macht Wunder wahr.
Und was er vorhat, wird gelingen.
Die Vögel werden ihm sogar
am frühen Tag ein Ständchen bringen.

© Roman Herberth
 

Lippen

- 27 -

Man soll dem Pech ein Schnippchen schlagen.
Dann setzt es uns nicht länger zu.
Das Schwere lässt sich leichter tragen.
Es drückt uns auch kein Stein im Schuh.

Im Unglück soll man nicht verharren.
Denn dabei stellt man sich nur bloß.
Und festgefahren ist der Karren.
Im Anschluss ist der Teufel los.

Dem Frust muss man entgegentreten,
weil er uns sonst zur Minna macht.
Und das 'Vernünftig mit ihm reden',
hat bisher keinem Glück gebracht.

Es hilft, sich seiner Haut zu wehren.
Wer das versäumt, der ist nicht klug.
Und Unglück wird er sich bescheren
beim allernächsten Atemzug.

© Roman Herberth
 

Lippen

- 28 -

Erst im Nachhinein

Nicht immer tagt der Sonnenschein.
Die heile Welt steht auch im Regen
und sie erfährt im Nachhinein,
es ist allein zu ihrem Segen.

Was uns als sehr verwerflich scheint,
das bringt uns einen großen Nutzen.
Im Grunde war es gut gemeint,
erkennen wir beim Brille putzen.

Das Pendel schwingt stets hin und her.
Auf keiner Seite will es rasten.
Schon der Gedanke fällt ihm schwer.
Es will sich nicht damit belasten.
 

Lippen

- 29 -

Den Karren kriegt man endlich flott.
Die Wäsche wird ganz fröhlich schauen.
Es geht bergab im alten Trott,
dann man wird einen Unfall bauen.

Man fühlt sich elend, 'schach und matt'.
Um unsren Hals ist eine Schlinge.
Kurz später wendet sich das Blatt,
das hilft uns wieder auf die Sprünge.

© Roman Herberth
 

- 30 -

Ein Menschheitstraum

Die Welt regiert das Kapital.
Beeinflusst wird die Politik.
Korrupt zu sein, ist stinknormal.
Verschleiert wird das mit Geschick.

Die Zeche zahlt der kleine Mann.
Dem Grundsatz bleibt man immer treu.
Man knüpft an alte Zeiten an,
denn diese Masche ist nicht neu.

Die Sprüche, die man klopft, sind dreist.
Und dennoch werden sie geschluckt.
Sie gehen vielen auf den Geist.
Die Zeitung schreibt sie fett gedruckt.
 

Lippen

- 31 -

Der arme Schlucker wird gerupft.
Und dann ist er noch ärmer dran.
Nur selten zeigt er sich verschnupft,
weil er sich das nicht leisten kann.

Es herrscht das Volk, so gut wie nie.
Das sich das ändert, glaub ich kaum.
Denn das ist reine Phantasie
und ein beliebter Menschheitstraum.

© Roman Herberth
 

- 32 -

Ein Kommen und ein Gehen

Die Tage kommen und vergehen.
Erst ist man Kind, dann wird man Greis.
Der Himmel möge zu uns stehen,
daheim am Herd, im Teufelskreis.

Die Jugend möchte sich entfalten,
und äußerst stürmisch ist ihr Drang.
Die Welt bleibt stur und stets beim Alten.
Man geht am Stock, kurz über lang.

Die großen Pläne werden scheitern.
Die Sorgen trägt man hucke-pack.
Den Horizont will man erweitern,
doch er treibt mit uns Schabernack.

Die Zeit stellt immer tausend Fragen,
und schreitet selbstbewusst voran.
Sie kommt zu Wort und hat das Sagen
und sie zieht jeden in den Bann.

© Roman Herberth
 

 
Lippen

- 33 -

Wenn mein Alptraum platzt

Es freut mich, wenn mein Alptraum platzt,
dann bin ich wieder aus dem Schneider.
Ich bin entzückt, und nicht verratzt,
und meine Stimmung lächelt heiter.

Dann spüre ich, die Richtung stimmt.
Ich bin nicht länger angeschlagen.
Kein nichts was mir den Atem nimmt,
kein Unwohlsein schlägt auf den Magen.

Die Zukunft sieht jetzt rosig aus.
Mein Herzschlag, der hört auf zu flattern.
Mein Glück wächst über sich hinaus,
es kann sich Zeit und Raum ergattern.

Von Unrat ist mein Kopf befreit.
Er kann sich nun nicht mehr verrenken.
Nun wartet die Gelegenheit,
sich neue Träume auszudenken.

© Roman Herberth
 

 
Lippen

- 34 -

Was früher lähmte

Was früher lähmte, das befreit.
Man lässt sich selber nicht mehr hängen.
Man ändert sich im Lauf der Zeit
und konnte so die Fesseln sprengen.

Verwaschen ist das rote Tuch.
Man sieht es, doch man bleibt gelassen.
Uns trifft nicht mehr ein böser Fluch,
in Worte lässt sich das kaum fassen.

Was wichtig war längst sekundär.
Die Gründe sind nicht zu ermitteln.
Man taucht nicht mehr ins Tränenmeer,
denn man beginnt es abzuschütteln.

Was keinen Sinn macht, das macht Sinn.
Was traurig stimmte, stimmt uns heiter.
Was lange fehlschlug, das haut hin,
seit kurzem ist man aus dem Schneider.

© Roman Herberth

Lippen

- 35 -

Am Montag

Man denkt zurück ans Wochenende.
Man hat es sorgenfrei verbracht.
Nun spuckt man wieder in die Hände,
weil uns der Boss sonst Beine macht.

Vorüber ist das Zuckerschlecken.
Man treibt uns an zum 'Leistungssport'.
Es ist nicht ratsam anzuecken,
geschuftet wird dann im Akkord.

Im Schleichgang ticken die Sekunden,
denn ständig 'glotzt' man auf die Uhr.
Als qualvoll wird der Blick empfunden,
denn schneckenlahm kriecht seine Spur.
 

Lippen

- 36 -

Erholung bringt die Kaffeepause.
Das Knäckebrot ist gut belegt.
Man denkt ganz kurz an sein Zuhause,
und unterhält sich angeregt.

Ein Montag zieht sich in die Länge.
Oft liegen alle Nerven blank.
Nur langsam kommt man in die Gänge,
und wenn man feiert, höchstens krank.

© Roman Herberth

- 37 -

- 38 -

Deko
Ende gut - Alles gut !
Deko


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Buko von Halberstadt

Bolle reiste jüngst

Da drunten im Tale

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Der Jäger wollte schießen gehn

Der Sommer ist vorüber

Der Winter ist ein rechter Mann

Die Affen rasen durch den Wald

Die Reise nach Jütland 

Die Gedanken sind frei

Du, Du liegst mir im Herzen

Im Wald, in der Schenke zum Kürassier

Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

Jetzt fahrn wir über´n See

Laßt doch der Jugend, der Jugend ihren Lauf

Lustig ist das Zigeunerleben

Laßt uns froh und munter sein

Der Erlkönig

Es war einmal ein treuer Husar

Ein Schneider fing ´ne Maus

Eine Seefahrt die ist lustig

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Erste Gemütlichkeit

Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch

Es ist so schön Soldat zu sein

Froh zu sein bedarf es wenig

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Horch was kommt von draussen rein

Hört Ihr Herrn und laßt euch sagen

Hinweg mit diesem Fingerhut

Mein Hut, der hat drei Ecken

Mein Vater war ein Wandersmann

Oma fährt im Hühnerstall

O, du lieber Augustin

Ob er aber über Oberammergau

So viel Stern am Himmel stehen

Spannenlanger Hansel

 Vöglein

Wenn der Topf aber nun ein Loch hat

Widele, wedele

Winde wehn, Schiffe gehn

Wir lagen vor Madagaskar

Zehn kleine Negerlein

Disselhoff, August

Nun ade, du mein lieb Heimatland

Fallersleben, Hoffmann von

Der Kuckuck und der Esel

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Florentin, Anton Wilhelm

Kein schöner Land in dieser Zeit

Geibel, Emanuel

Der Mai ist gekommen

Gerhard, Wilhelm

Auf, Matrosen, die Anker gelichtet

Gotter, Friedrich Wilhelm

Schlafe, mein Prinzchen

Hensel, Luise

Müde bin ich

Hey, Wilhelm

Weisst du wieviel

Hoffmann, Gottfried

A, a, a, der Winter der ist da

Müller, Martin

Was frag ich viel nach Geld und Gut

Müller, Wilhelm

Am Brunnen vor dem Tore

Das Wandern ist des Müllers Lust

Rodigast, Samuel

Was Gott tut, das ist wohlgetan

Seume, Johann Gottfried

Wo man singet, laß dich ruhig nieder

Steidl, Robert

Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

Uhland, Ludwig

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